M_herzog blaubart

Herzog Blaubarts Burg

Oper in einem Akt von Béla Bartók
(Kammerfassung mit zwei Flügeln)
Oktober 2015

Studienprojekt III der Theaterakademie Hamburg
Opera Stabile, Staatsoper Hamburg

„Die faszinierende Grundidee von „Herzog Blaubarts Burg“ ist, dass ein ­Gebäude, die titelgebende Burg des Herzogs, zur gebauten Metapher seiner seelischen Hinterzimmer,Folter- und Schatzkammern wird. Sarah Kohm weitet diese Idee auf das Gebäude aus, in dem die Oper aufgeführt wird. Mittels Live-Cams, deren Bilder in der Opera stabile projiziert werden, öffnet sie Durchblicke in ein Labyrinth aus Gängen, Kammern und Bühnen. So wird der verzweigte Komplex der Hamburgischen Staatsoper selbst zu „Herzog Blaubarts Burg“.“
Hamburger Abendblatt 09.09.15 von Ilja Stephan

Herzog Blaubarts Burg wurde in einer Doppelvorstellung mit einer Inszenierung von The Sound of a Voice von Phillip Glass aufgeführt, deren Bühnenbild u.a. aus einem Auto
und einem Baumstamm bestand. Herzog Blaubart bedeckt zu Beginn des Stücks den vorigen Bühnenaufbau mit breiten Stoffbahnen entsprechend seinem Wunsch, alle
Geschehnisse, die sich sonst in seiner Burg ereignen “unter den Teppich zu kehren:“
Gleichzeitig dienen die Stoffbahnen als überdimensionale Projektionsfläche, die immer wieder Einblicke hinter die Kulissen in das Innere von Herzog Blaubarts Burg zulassen.
Bühne: Marlene Lockemann
Video: Kathrin Dworatzek, Marlene Lockemann

Musikalische Leitung: Aleksandra Łaptaś
Inszenierung: Sarah Kohm

WEB_3_Herzog Blaubarts Burg-3109289

WEB_2_Herzog Blaubarts Burg-2819148

Stills aus der Videoprojektion zu Herzog Blaubarts Burg

Die Videoprojektionen zeigen Räume der Hamburgischen Staatsoper,

die normalerweise nicht für die Zuschauer bestimmt sind. Hier halten sich Herzog Blaubarts ehemalige Frauen auf.

Sie befinden sich in einem zeit- und ausweglosen Zustand, zum Ausharren verdammt.

kulisse5

fahrstuhl

kulisse1

foyer 2

gesichtsgrill 3