Martina Mahlknecht

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Raum 31
Rauminstallation / Videoloop / Hochschule für bildende Künste Hamburg / 2012
Eine ruhige, langsame Kamerafahrt, die die Raumwände abtastet wird im Maßstab 1:1 als Hochformat auf die Wand projeziert. Die aufgenommene Wand wird gleichzeitig zur Projektionsfläche. In der Projektion überlagern sich die Wandflächen – projezierte Wand und Projektionsfläche werden deckungsgleich. Die zeitliche Verschiebung zwischen der aktuellen körperlichen Raumwahrnehmung und der Wahrnehmung eines vergangenen reproduzierten Moments machen eine Spaltung sichtbar. Der Raum halluziniert sich selbst.

 

 

 

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Öffnung nach außen 2
Rauminstallation / Fensterrahmen, Plexiglas, Frostfolie, Tageslichtleuchtstoffröhre. / Künstlerhaus Sootbörn / 2011
Ein Fenster besteht aus einer Mauerlaibung, einem Rahmen, einer Glasscheibe und hat die Funktion Licht in einen Raum zu werfen. Das eingefügte Objekt imitiert diese speziellen Fensterfunktionen, wird aber im Laufe der Dämmerung als Imitation entlarvt.

 

 

 

 

 

 

 

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Raum 12
Heft / Fotos auf Papier / 2012
Modellfotos verlieren in der fotografischen Darstellung durch die Proportionsverschiebung ihren Bezugspunkt anhand dessen sie sich auf Wirklichkeit prüfen ließen und lassen sich kaum von realen Raumfotografien unterscheiden. Das Heft “Raum 12” macht sich diese Tatsache zueigen und fügt sich ein in die lückenhafte Raumfolge an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, die von Stockwerk zu Stockwerk variiert. So folgt auf Raum 11 Raum 20. “Raum 12” nimmt diesen abwesenden Raum in Beschlag und öffnet einen Gedankenraum, der sich mit dem Aufschlagen der ersten Seite öffnet.

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Warteraum Zukunft
Bühne / Theater Luzern / 2012
Ein über die gesamte Raumtiefe ansteigender Fußboden und eine eingefügte Säulenreihe, die nicht hält was sie verspricht, formen einen Trichter der eine sogartige Wirkung erzeugt. Der Raum schränkt die Schauspieler in ihrer Bewegungsfreiheit ein und am Ende des Tunnels ist kein aufrechtes Stehen mehr möglich. Die Bühne ist der Rahmen für das Spiel. Sie bietet Widerstand und eine konkrete physische Herausforderung für die Schauspieler. Doch die Spielregeln ändern sich und was bisher als sicher galt, gibt plötzlich nach.
Regie: Ivna Zic

 

 

 

 

 

 

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Riobar von Ivana Sajko
Bühne / Kampnagel Hamburg / 2011.
Das Stück beginnt als Hörspiel. Zwischen den sich diagonal gegenüberliegenden Zuschauertribünen steht ein drei mal drei Meter großer Kubus. Die im Inneren des Kubus eingeschlossenen Schauspieler sprechen als Chor im Staccato. Der Kubus wird zur Projektionsfläche für den gesprochenen Text. Die Dauer des statischen Bildes wirft den Zuschauer auf seine individuellen persönlichen Bilder und Erinnerungen zurück. Dann folgt ein Bruch. “Es ist Krieg. Nichts und niemand ist mehr dort wo er oder es einmal war. Nicht die Menschen und nicht die Dinge.”
Regie: Ivna Zic.

 

 

 

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Raum für Literatur
Rauminstallation / Farbfilterröhren, Aluminiumgitter, Sonnenlicht / mit Angela Anzi, Sebastian Fassnacht, Fabian Wendling / Jahrhunderthalle Bochum / Ruhrtriennale 2010
In der enormen Architektur der Jahrhunderthalle Bochum schwebt ein Objekt über den Köpfen der Betrachter, das einerseits massiv bedrohlich wirkt, sich im Licht aber als sehr fragil und transparent durchscheinend entpuppt und ein zartes Lichtspiel auf den Boden der Jahrhunderthalle wirft. Dem nach oben blickenden Betrachter öffnet sich ein kaleidoskopartiger Blick in die Höhe der Jahrhunderthalle

 

 

 

 

 

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Woyzeck von Georg Büchner
Bühne / Kampnagel / 2010
Eine verzweigte Steglandschaft zieht sich durch den gesamten Raum und zwingt die Schauspieler in vorgezeichnete Pfade und zu sich wiederholenden Bewegungsabläufen. Sie agieren zwischen den Zuschauern. Aus unterschiedlichen Postionen im Raum bündeln sich die Stimmen der Schauspieler zu einem geschlossenen Chor, der mal gleichzeitig, mal rhythmisch versetzt den gesamten Raum einnimmt.
Die zweckentleerten zugemauerten Durchbrüche, die eine ehemalige Öffnung andeuten, verweisen auf die gegenüberliegenden Fenster, die im Zuge der Dämmerung den Raum ins Dunkel tauchen.
Regie: Ivna Zic.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ohne Titel
Installation / Recyclingfolie, Klebeband / ehemalige Lagerhalle Veddel / 2010.

 

 

 

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